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Schokokrimi international


Projektzeitraum
September 2016 bis Juli 2017

Ziele

Die AG „Film und Theater“ nahm mit diesem Theater-Film-Projekt an den Kulturtagen der Nürnberger Grund-, Mittel- und Förderschulen 2017 teil. Die Kinder schlüpfen in selbst erarbeitete Rollen und entwickeln eine Spielhandlung. Sie erkunden (Kinder)Kulturorte in unmittelbarer Nachbarschaft der Schule, die als Spiel- und Drehorte dienen. Sie erfahren Selbstwirksamkeit durch Kreativität und Schauspiel und erleben in der Inszenierung unterschiedliche Medien als Akteure einer Inszenierung. Durch die Auseinandersetzung mit ihren Herkunftsländern erfahren sie Verschiedenheit als Bereicherung.

Umsetzung

Die Theaterlehrerin Michaela Ströbel-Langer leitete die AG „Film und Theater“ mit 13 Schüler/innen der 3./4. Klassenstufe an. Als Einstieg in das Projekt wählte sie freie Improvisationen und Basisübungen. Die Kinder entdeckten dabei ihre Lieblingsrollen. Zwei Gruppen, Königin samt Team bzw. Ganoven, entwickelten dazu spannende Spielszenen. Doch erst der gemeinsame Besuch von möglichen Spielorten in der Nachbarschaft führte zur Idee für das Theaterstück. In der Ausstellung „Kakao und Schokolade“ im Kindermuseum erfuhren sie viel über Kakaoplantagen in Afrika und den Regenwald. Die Jagd nach einem königlichen Schokoladenrezept wurde so zur Rahmenhandlung. „Die gute Stube“ im Kindermuseum wurde zum Hotelzimmer umfunktioniert und auch die geheimnisvolle Truhe in der Stadtteilbibliothek in der Villa Leon spielt eine Rolle. Im Kinderatelier gestalteten sie Collagen, die als „Trickfilmkulisse“ für den „Schokoladenhandel“ gebraucht wurden. Die Dreharbeiten zum Film erstreckten sich über Wochen. Die Kinder erlebten hautnah die unterschiedlichen Bedingungen von Schauspiel auf der Bühne und vor der Kamera.

Die Präsentation des Films fand bei den Kulturtagen im Theater Mummpitz statt. Bei der Vorführung in der Aula der Michael-Ende-Schule hatten alle Klassen die Gelegenheit, den Film zu sehen. Aus der Kooperation mit den benachbarten Kultureinrichtungen eröffneten sich vielversprechende Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit.